Phil Vermeulen sitzt im e-Golf

«Der e-Golf ist ein Auto fürs Leben» 

«Der e-Golf ist ein Auto fürs Leben» 

Phil Vermeulen (42) aus Herrliberg (ZH) ist ein e-Golf Fahrer der ersten Stunde. Der gebürtige Südafrikaner hat den elektrischen VW vor allem aus Gründen des Umweltschutzes gekauft und ist positiv überrascht, dass die Batterie auch nach über sechs Jahren täglichem Einsatz keinerlei Alterserscheinungen zeigt.  

Aufgezeichnet von Reto Neyerlin  Fotos Christof Schmidt

«Als VW 2013 den e-Golf auf den Markt brachte, war für mich klar: Jetzt wird es ernst mit der Elektromobilität. Denn zuvor waren kaum E-Autos von renommierten Herstellern erhältlich. Und dann war es gleich das Modell, das ich seit meinen Anfangszeiten als Autofahrer schätze und kenne: Der Golf war nach einem Polo mein zweites Auto überhaupt. Insgesamt bin ich der Marke Volkswagen seit über 20 Jahren treu.

Die Kaufentscheidung fiel mir also leicht, als ich mir vor über sechs Jahren aus beruflichen Gründen ein Auto zulegen musste. Ich habe in Südafrika Mathematik studiert und berate heute als Partner bei Ernst & Young grosse Versicherungen, beispielsweise im Risikomanagement. Meistens bin ich in der Agglomeration Zürich unterwegs und lege täglich durchschnittlich 60 Kilometer zurück. Damit ist der e-Golf mit seiner Praxis-Reichweite von rund 140 Kilometern, die er auch nach sechs Jahren noch liefert, ideal für mich. Aufgeladen wird jeweils nachts in der Garage über eine herkömmliche Steckdose. 

Ursprünglich habe ich mich vor allem wegen des Umweltschutzes für das E-Auto entschieden. Bald habe ich aber festgestellt: It’s fun to drive electric! Spass macht es insbesondere, wenn ich an der Ampel aufs Gas trete und der e-Golf gleich schnell wie der Sportwagen auf der anderen Spur beschleunigt. Auch meine siebenjährigen Zwillingsbuben fahren gerne im VW mit, wobei sie vor allem von der blauen Ambientebeleuchtung im Interieur begeistert sind.  

Ein weiterer Vorteil des Elektroautos: Der Service ist viel günstiger. Es muss ja auch kein Motoren- oder Getriebeöl gewechselt werden. Bis jetzt hatte ich keinerlei Reparaturen, einzig das Ladekabel habe ich letztes Jahr ersetzt.

Beim Kauf habe ich damit gerechnet, dass die Batterie vielleicht zehn Jahre hält. Jetzt sehe ich aber, dass die Kapazität noch kaum nachgelassen hat. Der e-Golf ist also ein Auto fürs Leben. Und ein anderes Fahrzeug als ein elektrisches kommt für mich sowieso nicht mehr in Frage.»

Ich hatte damit gerechnet, dass die Batterie zehn Jahre hält. Dass die Ladekapazität aber nach sechs Jahren noch kaum nachgelassen hat, überrascht mich.
Phil Vermeulen

Der e-Golf ist Geschichte

Ende 2020 rollte in der «Gläsernen Manufaktur» in Dresden der letzte e-Golf vom Band. Er war eines der beliebtesten Elektroautos in Europa und in der Schweiz. Seit März 2013 wurden insgesamt 145 561 Fahrzeuge gefertigt. Allein in der Schweiz entschieden sich 1226 Kunden für den e-Golf.

Die erste Generation verfügte über einen Elektromotor mit 85 kW (115 PS) Leistung und eine 21,1 kWh (netto) starke Batterie. Die Reichweite betrug gemäss NEFZ 190 Kilometer. Mit der zweiten Generation 2017 stieg die Reichweite auf 300 Kilometer (NEFZ), die Batteriekapazität auf 31,5 kWh (netto). Der E-Motor leistete nun 100 kW (136 PS). Optisch unterschied sich der e-Golf nur minimal vom normalen Golf VII mit Verbrennungsmotor. Auffälligstes Merkmal waren die C-förmigen Tagfahrleuchten im Stossfänger.

Energieetikette 2021 der Kategorie A

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