Zwei Handwerker bringen Solarpannels auf dem Dach der Yakin Arena an
Nachhaltigkeit

Photovoltaikanlage von Helion – Sonnenpower für die Fussballhalle

28.03.2024

Mit der Yakin Arena haben sich Nationaltrainer Murat Yakin und sein Bruder Hakan einen Traum erfüllt. Ihre Sportanlage am Zürcher Stadtrand ist nun auch energetisch auf dem neusten Stand, unter anderem dank einer Solaranlage von Helion.

Text und Fotos Dominique Zahnd

Auf dem Fussballplatz haben die Gebrüder Yakin sowohl als Spieler wie auch als Trainer viel erreicht. Inzwischen leben sie Ihre Leidenschaft für das runde Leder noch auf eine weitere Art aus: Sie managen eine der modernsten Freizeitsportanlagen der Schweiz.

Wo früher in Oberengstringen (ZH) die Tennisbälle durch die Luft surrten, wird seit knapp drei Jahren auf drei Plätzen Indoor-Fussball gespielt. Doch das ist längst nicht alles: Mittlerweile gibt es auch drei Courts für Padel-Tennis, eine Sportart, die weltweit im Trend ist. Murats Frau Anja veranstaltet zudem Pilates-Lektionen, und Hakan organisiert Fussballcamps. Sehr beliebt sind in der Yakin Arena die Geburtstagsfeiern, für die man einen ganzen Platz inklusive Trainer mieten kann. «Speziell bei uns ist ausserdem das multifunktionale Dach», sagt Murat Yakin. «In den warmen Monaten können wir dieses öffnen, dann kickt man unter freiem Himmel.» Bei Regen wird das Dach auf Knopfdruck geschlossen. So ist die Yakin Arena das ganze Jahr über wettersicher.

Murat Yakin steht auf dem Dach der Arena mit seinem Bruder
Wir legen bei der Yakin Arena viel Wert auf Umweltbewusstsein.
Murat Yakin

Nach der Übernahme des ehemaligen Tenniscenters wurde schnell deutlich, dass die Energiekosten enorm hoch ausfallen. Darum haben die Yakin-Brüder nach nachhaltigen Lösungen für ihre Arena gesucht. Statt kleinen Anpassungen entschieden sie sich für eine energetische Komplettsanierung. Sie liessen die Gasheizung durch Wärmepumpen ersetzen, einen neuen Boiler installieren, isolierten das Dach und stellten die Beleuchtung auf individuell kontrollierbare LED-Lampen um. «Ausser den Wänden ist alles neu», formuliert es Murat Yakin.

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Solaranlage lohnt sich mehrfach

Als letztes Puzzleteil und zum Abschluss der Sanierung wurde kürzlich eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Bei der verfügbaren Dachfläche von zirka 600 Quadratmetern macht das Sonnenkraftwerk wirtschaftlich Sinn. Mindestens so wichtig war den Brüdern aber auch der nachhaltige Aspekt: «Wir legen bei der Yakin Arena viel Wert auf Umweltbewusstsein», betont Murat Yakin. Die Konzeption und Ausführung übernahm Helion, der Schweizer Branchenleader für erneuerbare Energietechnik.

Die Planung startete im September, im Februar erfolgte nun die Installation der Sonnenkollektoren. Helion-Bauleiter Yannic Weinsheimer und sein Team hievten zuerst die insgesamt 218 Panels mit einem Kran aufs Dach. Anschliessend wurden die Elemente auf einer Unterkonstruktion montiert und angeschlossen. Zwei Wechselrichter wandeln den Gleichstrom schliesslich in Wechselstrom um, sodass die Energie der Sonne im Gebäude genutzt werden kann.

Ein VW ID.Buzz steht vor einer Baustelle

Mit ID. Buzz Cargo auf der Baustelle

Das Projekt der Yakin Arena war eines der ersten, bei dem die neuen ID. Buzz Cargo von Helion zum Einsatz kamen. Die vollelektrischen Transporter von Volkswagen Nutzfahrzeuge sind quasi rollende Werkzeugkoffer. Im ausgebauten Innenraum finden die Installateure vom Bohrer über die Leiter bis hin zu Messgeräten alles griffbereit, was man auf einer Baustelle braucht. Seit Anfang Jahr sind beim Solarmarktführer Helion hundert ID. Buzz Cargo im Einsatz – das ist aktuell weltweit eine der grössten ID. Buzz Cargo Flotten. «Durch den Umstieg auf die Elektromobilität sparen wir jährlich rund 300 Tonnen CO2 ein», sagt Helion-CEO Noah Heynen.

Die CO2-Ersparnis der Solaranlage auf dem Dach der Yakin Arena ist ebenfalls beachtlich: Das Sonnenkraftwerk liefert eine Leistung von 97 kWp. Die erwartete Jahresproduktion von 97’000 Kilowattstunden deckt voraussichtlich zwei Drittel des Eigenbedarfs, womit knapp 15 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden.

Wie viel Strom die Anlage gerade produziert, haben Murat und Hakan Yakin jederzeit im Blick – dank der intelligenten Helion ONE App. Die App visualisiert die Produktion und den Verbrauch, steuert aber auch, wann der Boiler für die Warmwasseraufbereitung geheizt wird oder die Elektroautos aufgeladen werden.

Zwei Handwerker besprechen sich, im Hintergrund das Helion Logo
Murat Yakin lädt seinen ID.5

Murat Yakin fährt ID.5

Das gehört nämlich ebenfalls zum Projekt: die vier Ladestationen, die Helion direkt neben dem Eingang der Yakin Arena hat installieren lassen. Sie werden häufig von den Yakin-Brüdern selbst benutzt. Denn beide fahren Elektroautos, und dies mit Begeisterung. Murat Yakin gefallen bei seinem ID.5 von Volkswagen vor allem die Beschleunigung und die Ruhe beim elektrischen Fahren. Auch den Langstreckentest hat das Elektro-SUV schon mit Bravour bestanden: «Ich habe mit meiner Familie ganz Italien durchquert. Wenn man ein bisschen plant, sind längere Strecken überhaupt kein Problem.» Und mit dem Strom vom eigenen Dach macht ein E-Auto gleich noch viel mehr Spass.

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