Ressourcenbeschaffung für Elektromobilität

Elektrische Mobilität bietet alle Voraussetzungen für eine effiziente und nachhaltige Zukunft, stellt uns aber gleichzeitig vor Herausforderungen: von den Rohstoffen bis zum Recycling. Volkswagen stellt sich der Verantwortung und arbeitet an ganzheitlichen Lösungen für Mensch und Umwelt.

Illustration von Lithium und Kobalt

Elektromobilität braucht Rohstoffe

Mobilität braucht Energie. Eine besonders effiziente Form ist dabei die Elektromobilität. Schliesslich können Sie als Fahrer eines E-Fahrzeugs mit derselben Energiemenge drei- bis viermal weiterkommen als mit einem Verbrenner. Den Strom hierfür bezieht der neue ID.3 aus einem Lithium-Ionen-Akku.

Die Zellen des Lithium-Ionen-Akkus bestehen aus jeweils zwei Elektroden, einem Separator und Elektrolytflüssigkeit. Die Elektroden wiederum bestehen zum einen aus Graphit, zum anderen aus Lithium, Nickel, Mangan und Kobalt. Ohne diese Rohstoffe sind elektrochemische Speicher mit vergleichbaren Eigenschaften nicht produzierbar. Zumindest noch nicht.

Die Rohstoffe in der ID.3 Batterie

Welche zentralen Rohstoffe kommen in einem Lithium-Ionen-Akku vor? Wo auf der Welt werden sie gefördert? Und wie viel von jedem Rohstoff steckt in Ihrem ID.3? Hier finden Sie es heraus.

Kobalt: das Element

Der Name leitet sich von cobaltum (lateinisch für „Kobold“) ab, da die Menschen früher glaubten, dass diese Erze mit diesem damals unbrauchbaren Mineral verunreinigten.

  • Elementsymbol                         Co
  • Reserven*                                  7,000,000 t
  • Aussehen                                   metallisch blau/grau
  • Aggregatzustand                      fest

* Nach Stand der Technik wirtschaftlich erschliessbare Vorkommen weltweit 2019; Quelle: USGS

Massnahmen von Volkswagen

Für die Produktion von Fahrzeugen werden Rohstoffe benötigt, deren Förderung grundsätzlich ein Eingriff in bestehende Ökosysteme ist – verbunden mit Auswirkungen für Mensch und Umwelt. Dessen sind wir uns bewusst. Deshalb haben wir unsere direkten Lieferanten in einem Code of ConductOpens an external link vertraglich zu hohen Umwelt- und Sozialstandards verpflichtet und sie darin auch aufgefordert, insbesondere Menschenrechtsverletzungen in ihren Lieferketten auszuschliessen.

Zum jetzigen Zeitpunkt können wir jedoch noch nicht zu 100 Prozent gewährleisten, dass unsere Anforderungen auch über unsere direkten Lieferanten hinaus bis zu den Minen erfüllt werden. Der Grund: Eine ganzheitliche Überprüfung der Lieferkette ist eine sehr komplexe Aufgabe. Aktuell kauft Volkswagen selbst keine Batterierohstoffe ein, sondern bezieht ausschliesslich fertige Batteriezellen. Zwischen der von uns verwendeten Batterie und der Mine liegen daher bis zu acht Verarbeitungsstufen und Zwischenlieferanten, was die Lieferkette intransparent macht.